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Chiang Rai am Abend
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Das weiter nördlich
gelegene Chiang Rai ist nicht nur der Ausgangspunkt für den
populären Ausflug ins goldene Dreieck,
die symphatische und touristisch nicht so überlaufene Stadt
ist auch ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt für die lokalen
Bauern.
Die Ambiente der Stadt ist vor allem durch den
für die ländliche Umgebung wichtigen Marktplatz
geprägt, zu dem die Bauern der einzelnen Volksgruppen in den
umliegenden Bergen oft strapaziöse Reisen in Kauf nehmen.
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| Dementsprechend
urtümlich sind die Stadtmärkte und auch der Night
Bazar glänzt mit schöner Handarbeit aus den umliegenden
Dörfern und ist wesentlich traditioneller als in Chiang Mai.
Sehr populär ist auch das Lichie-Fest,
dass jeweils im Mai stattfindet.
Ansonsten ist die Stadt relativ klein und überschaubar;
der nahe gelegene Fluss lädt für erholsame Spaziergänge
ein.
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Am Ufer des Nam Mae Kok in Chiang Rai
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Junger Mönch vor der Wat Phra Sing, Chiang
Rai
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Desweiteren besitzt der Ort einige interessante
Tempelanlagen, die Ihren Besuch wert sind.
Wie überall in Thailand und auch in Laos geben
sich die Mönche sehr aufgeschlossen - wer einen weltfremden
Klerus erwartet liegt definitiv schief:
Trotz des asketischen Lebens innerhalb der Klostermauern
sind die Mönche sehr zugänglich, strotzen mit Allgemeinwissen
und bedienen sich auch zunehmend moderner Technologien: Einen Mönch
in einem Internetcafé anzutreffen ist kein Novum.
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Szenarien vor den Tempelanlagen
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Fussnoten:
Ein Ausflug ins goldene Dreieck
lässt sich einerseits durch die zahlreichen Touroperatoren
organisieren, mit dem öffentlichen Bus, oder auf eigene Faust
mit einem gemieteten Fahrzeug realisieren. Für Individuelreisende,
welche die gut 50km mit dem eigenen Fahrzeg auf sich nehmen, lohnt
sich ein kleiner Abstecher auf halber Wegstrecke (5km westlich
von Mae Chan) zum Geysir der Silver
Spring Farm. Das goldene Dreieck an sich ist in erster
Linie ein touristischer Fixpunkt und bietet keine Möglichkeit,
dauerhaft die Grenze zu Laos oder Myanmar zu überschreiten.
Das Litchi-Fest schaut auf eine
lange Tradition zurück. Hier im äussersten Norden Thailands
wird die wohlschmeckende Frucht bereits seit etwa 4'000 Jahren angepflanzt.
Im restlichen Thailand sind Lichies erst seit etwa 200 Jahren bekannt.
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