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7) Thailand: Lam Nam Kok Nationalpark

(4192 Wörter in diesem Text)
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Lam Nam Kok NP
Die zweite Reise zu den Bergvölkern


Zwischenstopp in einem Hmong Dorf

Weberin

Nach dem organisierten Trip in die Hilltribe-Dörfer des Nordens um Chang Mai, beschloss ich - der Faszination dieser einfach lebenden und doch so anmutigen Volksgruppierungen hoffnungslos unterworfen - einen zweiten Ausflug, diemal allerdings auf eigene Faust zu organisieren.

Die Hoffnung, geeignetes Kartenmaterial zu finden begrub ich ziemlich schnell und suchte deshalb Kontakt zu einem ortskundigen Führer. Ein polnisches Pärchen schien dieselbe Idee zu haben und so waren wir mit dem Guide insesamt 4 Personen auf drei Motorräder verteilt, die am frühen Morgen den Weg Richtung Lam Nam Kok Nationalpark bei klarem Wetter in Angriff nahmen.

Mit wenig Gepäck, da nur ein Tagesausflug vorgesehen war verliessen wir bald die asphaltierten Strassen und legten einen kleinen Halt in einem Hmong Dorf ein.

 

Die Dörfer waren einfacher als auf unserer ersten Reise, nichtsdestotrotz finden auch hier Versuche statt, vom populärer werdenden Tourismus nebst der Landwirtschaft ein zweites wirtschaftliches Standbein zu etablieren.

 

Ein eindrucksvolles Beispiel fand sich in einem benachbarten Akha-Dorf, in dem ein ins "ferne" Bangkok ausgewanderter Einheimischer das Experiment "Akha Hotel" initialisierte.

Mitten in den Bergen auf gut 1000 M/üM findet sich ein kleines Hotel in einem kleinen Dorf mit einfachen, aber sauberen Zimmern in auf Holzpfählen stehenden Hütten und ein zugehöriges Restaurant mit lokalen Spezialitäten der Einheimischen.

Die erwirtschafteten Gewinne durch Touristen kommen hierbei direkt dem Dorf zugute, während bei organisierten Touren mit Übernachtungsmöglichkeit in der Regel nur ein kleiner Teil der Einnahmen in Form einer Provision in die Dörfer fliessen. Ein - wie wir finden - mutiger Vorstoss, der auch für die Besucher ein einmaliges Erlebniss darstellen dürfte. Vollkommen isoliert und den Faktor Zeit ausklammernd ergeben sich wesentlich tiefere Einblicke in die Lebensweise der verschiedenen Bergstämme, resultieren intensivere Kontakte mit den Bewohnern der Dörfer, als auf den organisierten und insofern sich nach einem Zeitplan richtenden "all include" Tripps.


Das Akha Dorf


Zimmer im "Akha Hotel"
 

Lam Nam Kok NP

Thermalquelle im
Lam Nam Kok NP


In der Region findet sich auch der eigentliche Nationalpark, dessen Zentrum sich direkt am Flusslauf befindet. Der Lam Nam Kok Nationalpark mit seinen geothermischen Quellen ist gleichzeitig eine der ansonsten eher selteneren Plätze in Thailand, auf denen zelten nicht nur geduldet, sondern auch erwünscht ist.

Auch für uns durch die Naturwege durchgeschüttelten Motorradfahrer ein gemütlicher Platz zum verweilen und ein warmes Bad zu nehmen.

Mittlerweile war die Sonne unverhofft dunklen Wolken gewichen und wir schickten uns somit etwas früher als geplant an, die Rückreise anzutreten.

Es verging keine halbe Stunde und wir fanden uns in strömenden Regen wieder. Die Strassen waren nur noch erschwert fahrbar und die rote, tonhaltige Erde des Weges hatte sich in eine Unterlage verwandelt, die der Konsistenz von Seife entsprach.

 

Auch als relativ erfahrener Motorradfahrer gelangt man in Situationen, bei denen sich der Herzschlag in markanter Weise beschleunigt. Diese zweifelhafte Vergnügen hatten wir beim traversieren einer gut 400 Meter langen Holzhängebrücke über den Lam Nam Kok River.

Das wacklige und rutschige Konstrukt liess in seiner Breite gerademal einem Motorrad Platz. Zu langsames fahren bedeutet Instabilität, zu schnelles verhindert die Möglichkeit, Fahrfehler zu korrigieren, die durch das teilweise fehlende Geländer wohl unweigerlich in einem 5 Meter Sprung samt Maschine und Gepäck in den darunterliegenden Flusslauf resultiert hätten - keine beruhigende Option.

Die Weiterfahrt erwies sich durch die extrem rutschigen, steilen und ausgefahrenen Wege als sehr anstrengend und wir kamen schlechter voran als uns lieb war - wir hatten noch nahezu 20 km Wegstrecke zurückzulegen; es begann zu dämmern und in einer halben Stunde würde es dunkel sein.

In der Dunkelheit zu fahren wäre gefährlich gewesen: Des öftreren waren die Passagen eng, erforderten aber ein verhältnismässig hohes Tempo, um nicht steckenzubleiben.

Wir berieten uns, was zu machen sei und kamen zum Entschluss, sich einen Platz für eine Uebernachtungsmöglichkeit zu suchen- bloss wo? Kein Mensch, kein Dorf weit und breit...


Flussüberquerung des
Nam Mae Kok Rivers



Impressionen einer Schlammschlacht
 


Fussnoten:

Die "Thailand North-Karte" des Berndson & Berndson Verlages tut zwar durchaus ihren Dienst beim befahren der normalen Wegstrecken, sich jedoch auf den Irrwegen der zahlreichen Wege und Pfade in den Bergen zurechtzufinden, ist eine andere Sache. Das Hinzuziehen eines lokalen Führers, der nebst Thai auch über Sprachkenntnisse der lokalen Ethnologien verfügt, empfiehlt sich.

Das Akha Hotel auf eigene Faust zu finden ist ein recht schwieriges Unterfangen, da wie schon erwähnt, kein exaktes Kartenmaterial existiert. Mit einem Guide lässt sich das Vorhaben doch realisieren - er kann Euch ins Dorf bringen und holt Euch einige Tage später wieder ab. Als Anlaufstelle empfehlen sich hier die Betreiber des Chat House Guesthouses in Chiang Rai und/oder der sich auf dem Areal befindlichen Motorradvermietung. Um trotzdem einigermassen autark zu sein, haben die Betreiber des Akha Hotels eine kleine Wegbschreibung erstellt.

  


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