Leben und Arbeit am Fluss
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Der Mekong ist der wichtigste
Verbindungsweg zwischen Laos' Hauptorten. Der grösste Fluss
Südostasiens fliesst 1865 km durch laotisches Gebiet.
Überhaupt sind die Flüsse in Laos die
wichtigsten Verkehrsrouten. Nebst dem Mekong verfügt das Land
mit den Flüssen Xe Kong, Nam Ou
und Nam Ngum über insgesamt 4600 km befahrbare
Wasserwege; sie stellen somit quasi die "Superhighways"
des Binnenlandes dar. |
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Als Wassertaxi dienen die bis 90 km/h schnellen
und nicht ungefährlichen Speedboote oder als
Massentransportmittel die weitaus bequemeren Long Trail
Boote (auch "Slow Boats" genannt), die
oftmals auch eine Mischung aus Fracht, Personentransport und Postschiff
sind.
Zur Flussüberquerung sind zahlreiche, privat
geführte Fährboote im Einsatz, die sogenannten Pirouges
sind meist kleine Holzboote, teils mit Paddel oder kleinem Aussenborder
bestückt.
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Mekongüberquerung
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Der Fluss als Transportweg
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Das weitverzweigte Flusssystem diente aber auch
seit jeher als Handelsroute. Verschifft werden Textilien, Holz,
Lebensmittel, Handwerkskunst, sowie Frachtgut der unterschiedlichsten
Art. Viele Dörfer am Fluss erhalten ihre Existenz lediglich
dadurch, dass sie als Schnittstelle zwischen dem teilweise schwer
zugänglichen Hinterland und dem Flusslauf dienen. So erhält
der Fluss stellenweise Ableger des eigentlichen Dorfes auf dem Fluss
selber - in Form von Snackbars für das Schiffspersonal, Tankstellen
und Verpflegungstände. Oft ist nach einem Hochwasser ein Neuaufbau
der rudimentären Holzhäuser auf oder am Wasser notwendig.
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