
Die Karstberge um Vang Viang
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Der ausserordentlich schöne Weg über
die Serpentinenstrassen von Luang Prabang nach Vang Viang
(teilweise auch Vang Vieng genannt) führt an den höchsten
Gipfeln der laotischen Bergwelt vorbei.
Vang Viang, am Fusse des Karstgebirges und der
höchsten Erhebung des Landes (P. Bia, 2816 M/üM)
liegend ist eine Kleinstadt mit Wildwestflair: Die sich allmählich
zum touristischen Hotspot entwickelnde Ortschaft ist das Mekka für
die Outdoor Fetischisten unter den Laos Touristen.
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Dies durchaus nicht zu unrecht: Die imposanten
Karstberge sind ein ideales Tummelfeld für Kletterer,
Caver, Kajaker und Canyoningfreaks. Dies hat allerdings
auch seinen Nachteil: Nirgendwo ist die Pizza- und Pasta-Dichte
in Laos so hoch, wie in Vang Viang. Für den Touristen wird
alles getan - die eigene Kultur bleibt dabei weitgehend auf der
Strecke.
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Der "Elephant Stone"
in der Jang Cave
Landschaft ausserhalb Vang Viangs
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Trotzdem lohnt es sich, ein paar Tage in der Gegend
zu verweilen, die umliegende Landschaft ist tatsächlich ein
Eldorado für Freizeitaktivisten.
Mit einem gemieteten Bike lässt es sich hervorragend
die Gegend erkundigen. Ebenfalls empfehlenswert ist eine Wanderung
zu Fuss mit dem Besuch einer oder mehreren der zahlreichen Tropfsteinhöhlen
- schon wegen der angenehmen Temperaturen in den weitverzweigten
unterirdischen Systemen.
Auch die Wasserratten unter Euch dürften nicht
zu kurz kommen: Verschiedene Wildwasserflüsse
laden zum raften, Canyoning oder Kajakfahren ein. Die Standards
der Anbieter sind allerdings sehr verschieden und skalieren von
lausig bis akzeptabel. Einen guten Eindruck hat uns Eco
Experience Lao hinterlassen, der sich am Eingang der Ortschaft
befindet - unschwer am aufgehängten Kajak zu erkennen.
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Fussnoten:
Die von
mir gefahrenen Flüsse wiesen Schwierigkeitsgrade von WWW 2-4
auf - laut Angaben der einheimischen Guides können diese aber
sehr stark variieren. Auf alle Fälle ist die Befahrung mit
Kajaks nur Leuten mit der entsprechenden Erfahrung zu empfehlen.
Speziell das braune Wasser ist auch für erfahrene Kanuten einigermassen
ungewohnt.
In der Regel werden Kajaks auch nur an Touristen
mit der entsprechenden Erfahrung vermietet, der obengenannte Anbieter
bietet jedoch ab und zu Trips für Anfänger an. Der Guide
machte auf uns einen seriösen Eindruck, die Ausrüstung
( ca. 3-5 Jahre alte Dagger GT) war ebenfalls in Ordnung.
Für Leute, die Wildwasserfeeling haben möchten,
aber sich dennoch nicht in ein fragiles WW-Kajak trauen, bieten
zahlreiche Raft- und Canyoning Organisatoren ihre Dienste an.
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