Der Nordosten: Die Bay of Plenty


Bay of Plenty
Die fruchtbare Küste mit Ihren vulkanischen Inseln



Die White Island

Der Name "Bay of Plenty" (Bucht des Überflusses) kommt von Captain Cook, der 1769 in dieser Bucht landete und von den einheimischen Maoris überaus freundlich begrüsst und mit reichlich Proviant beschenkt wurde.

Die Bay gilt als eigentliche "Sonnenstube" der Nordinsel und wird punkto Sonnentage nur von Nelson im Norden der Südinsel übertroffen. Kein Wunder also, dass zunehmends Auswanderer hier ihre neue Heimat finden.

Zur White Island, dem momentan aktivsten Vulkan Neuseelands gelangt man entweder per Schnellboot, oder Katamaran von Whakatane aus, oder mit dem Helikopter ebenfalls von Whakatane oder von Taurangi aus. Letzteres ist nicht gerade ein billiges Unterfangen. Ein Flug kostet um die 300 NZ$. Die Aufenthaltsdauer auf der Insel beträgt leider nur ertwa 2 Std.

Neben spektakulären Vulkanen bietet die Bay aber noch wesentlich mehr: Um Whakatane herum existieren schöne Strände, die zum Verweilen einladen.


Tauranga, Mt Maunganui

Ausserdem ist die Region für seine zahlreichen Kiwiplantagen bekannt. Vielleicht aus dem Umstand heraus, dass es um die Agrarindustrie in Neu Seeland auch schon besser stand, öffnen viele Farmen und Plantagen ihre Tore für Touristen. Auch lokale Schafscheerwettbewerbe mutieren zur Show für Ausländer und einige Plantagen bieten auf ihren Farmen mittlerweile Übernachtungsmöglichkeiten an, die nicht nur preiswert, sondern auch abwechslungsreich sind.


Fussnoten:

Neben der White Island existiert auch noch eine weitere, wenn auch nicht so bekannte Insel, die sich Moutohora oder Whale Island nennt. Sie verfügt über thermische Quellen, die über 90 Grad heiss sind. Die Insel ist ein Refugium für seltene Wildvögel und steht unter Naturschutz. Der Zutritt zur Insel ist anzahlmässig beschränkt. Infos gibts beim DOC in Whakatane.





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