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1. Tag
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Seefeld i. Tirol - Rosshütte
1751 m - Härmeler 2100 m - Nördlinger Hütte 2239 m.
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Da das Karwendel sich sehr gut
anbietet, um mit der Bahn anzureisen, nutzten mein Freund Uwe und ich diese
staufreie Reisemöglichkeit. Zielbahnhof und Ausgangspunkt dieser Tour
ist Seefeld i. Tirol. |
Vom Bahnhof geht es in nördl.
Richtung zur Schrägbahn, die uns bis zur Rosshütte 1751 m brachte. |
Rosshütte - Härmeler 2100 m
über den "Kuntersteig" zur Nördlinger Hütte 2239 m. (mit
Seilbahnbenutzung v.d. Rosshütte zum Härmeler nur 1,5 h bis zur Nördl.
Hütte).
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Nördlinger Hütte 2239 m.
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2. Tag
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Nördlinger Hütte 2239 m -
Reither-Sp. 2373 m - Nördl.-Ht. - Freiunger Hw. - Solsteinhaus 1805m.
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Wer will, kann am nächsten
Morgen von der
Nördlinger Hütte aus, unschwierig die Reither Spitze 2373 m besteigen.
Bei guter Sicht sollte man von dieser Möglichkeit Gebrauch machen, da
man die Rucksäcke auf der Hütte deponieren kann und bis zum Gipfel nur
eine 1/2 h benötigt. Belohnt wird man mit einer schönen Rundumsicht
über das Karwendel, Mieminger Kette, Wettersteingebirge, Inntal und in
weiter Ferne die Zillertaler Alpen. Von der Reitherspitze geht es den
gleichen Weg wieder bis zur Nördlinger Hütte.
Anschließend weiter über den "Freiunger Höhenweg" zum
Solsteinhaus 1805 m. Man kann auf halbem Weg noch die Kuhloch-Spitze
2297 m unschwierig besteigen. Sonst ist die gesamte Weganlage teilweise
an exponierten Stellen versichert. Gesamtgehzeit = 5 h (ohne Bestg. der
Reitherspitze).
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Blick auf den Grossen Solstein 2541 m. |
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| 3. Tag |
| Solsteinhaus
1805 m - Grosser Solstein 2541 m - Kleiner Solstein - Solsteinhaus. |
Vom Solsteinhaus geht es
unschwierig auf den Grossen Solstein 2541 m. Gehzeit 1,5 h. Wer will,
kann noch auf schmalen, schlecht markierten Steig hinauf auf den Kleinen
Solstein 2633 m. Wir haben diesen Aufstieg wegen zu großer
Steinschlaggefahr dann abgebrochen. Abstieg dann wieder zum Solsteinhaus. |
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| 4. Tag |
| Solsteinhaus
1805 m - Grosses Kristental - Möslalm 1252 m - Pfeishütte 1920 m. |
Geplant war der Übergang zur
Pfeishütte über den "Schützensteig" - N.-Magdeburger Hütte
- "Durrachsteig" - "Schmidhuberweg" -
Hafelekar - "H.-Buhl Weg " zur Pfeishütte zu machen, aber
leider hatten wir bereits am späten Vormittag Gewitter und starken
Regen, sodaß wir uns für den einfacheren Weg entschieden haben. |
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| 5. Tag |
| Pfeishütte
1920 m - Stempeljoch 2215 m - "Wilde-Bande-Steig" - Lafatscher
Joch 2085 m - Durchschlag 1898 m - Halleranger Haus 1768 m. |
Aufstieg zum Stempeljoch, dann
im Abstieg durch eine breite Rinne, die im oberen Teil tw. versichert
ist. Dann geht es über den "Wilde-Bande-Steig"
hinüber zum Lafatscher Joch. Hier zweigt der Weg ab zur
Bettelwurfhütte. Wir gehen aber weiter gemütlich geradeaus zum
Halleranger Haus 1768 m. Wieder setzt starker Regen ein. |
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Hallanger Alm
mit dem Kleinen Lafatscher im Hintergrund. |
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| 6. Tag |
| Halleranger
Haus 1768 m - Sunntiger Spitze 2322 m - Halleranger Haus. |
Wegen dem schlechten Wetter
ging es erst am Mittag auf den Hausberg des Halleranger Hauses. Wir
bestiegen die Sunntiger Spitze 2322 m, von der man einen schönen Blick
auf die Speckkar-Spitze, Kl. Lafatscher und auf die nördl. gelegene
Karwendelkette. z.Bsp. Birkkar-Sp., Kaltwasserkar-Sp., Moserkar-Sp.,
Sonnen-Sp., Laliderer-Sp., Dreizinken-Sp., usw... Dieser Aufstieg lohnt
sich, da man auf dem Gipfel fast immer alleine ist und eine schöne
Aussicht geniessen kann. |
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| 7. Tag |
| Halleranger Haus 1768 m - Speckkar-Spitze 2621 m - Lafatscher Joch 2085 m - Bettelwurfhütte 2077 m - Lafatscher Joch - Durchschlag - Halleranger Haus. |
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Aufstieg zur Speckkarspitze 2621 m. Im Hintergrund der Grosse Lafatscher. |
Über Nacht hatte es
aufgeklart, sodaß einem schönen Gipfeltag nichts mehr im Wege stand.
Wir gingen recht früh`vom Halleranger Haus 1768 m zum
"Durchschlag". Kurz danach zweigt der Steig links ab und geht
erst mäßig, dann steiler werdend zum Gipfel der Speckkar-Spitze 2621
m. An einigen Stellen ist der Steig mit Drahtseilen versichert. Wir
mussten den Steig zeitweise verlassen, da die Stellen, die nordseitig
gelegen waren, an den Steinen vereist waren. Vom Gipfel hat man auch
eine schöne Aussicht über das Inntal, das ganze Rund der nahegelegenen
Karwendelberge. Nach einer schönen Gipfelrast ging es dann erst den
gleichen Steig wieder zurück. Oberhalb der Weggabelung kann man das Kar
queren um so zum Lafatscher Joch zu gelangen. Von dort geht es
gemütlich zur Bettelwurfhütte. Nach einer großen Rast auf der
Bettelwurfhütte gingen wir
wieder den gleichen Weg zurück (allerdings ohne der Bestg.
Speckkar-Spitze) bis zum Halleranger Haus.
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| 8. Tag |
| Halleranger
Haus 1768 m - Hinterautal - Scharnitz 964 m. |
Recht langer Abstieg v.d.
Halleranger Haus 1768 m durch das Hinterautal nach Scharnitz. Von dort
mit der Bahn wieder nach Hause. |
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| WWW-Links zu den Berghütten dieser Tour: |
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| Karten, die ich für dieses Gebiet weiterempfehlen kann: |
- AV Karte "Karwendelgebiet
Nr: 5/1 (Westliches Blatt) M 1:25.000
- AV Karte "Karwendelgebiet
Nr: 5/2 (Mittleres Blatt) M 1:25.000
- Wander-Kompasskarte "Karwendelgebirge" Nr:26 M 1:50.000
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Das Copyright (©) für die hier gezeigten Bilder und Texte liegt bei Peter Nausester, Bergfotos.com und wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Ein Besuch seiner Webseite lohnt sich überigens: Neben dem hier gezeigten Tourenbeschrieb finden sich unzählige weitere Informationen und Fotogalerien zu Bergtouren in den Alpen, aber auch aus den südamerikanischen Anden und dem Himalaya.Willi Kernen, OUTDOOR.ch |