
Südwesten und Matobo Nationalpark
Südwesten und Matobo NP
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Begegnung mit einer Schulklasse
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Nachdem ich in Mesina auf dem Schwarzmarkt Zim
Dollars gewechselt hatte standen nur noch die Grenzformalitäten
und das Bezahlen der Gebühr von 300 Rand einem Grenzübertritt
im Weg. Der Weg nach der Grenze war von obskuren Gestalten gesäumt,
so dass ich es gar nicht erst in Betracht zog anzuhalten. Etwas
gelangweilt fuhr ich die 190 km auf der Hauptstrasse nach Gwanda;
dann wurde es mir doch etwas zu eintönig und ich beschloss
nach Westen über eine Schotterstrasse durch die Matopo Hills
zum gleichnamigen Nationalpark zu fahren.
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Kaum spürte ich den Schotter unter meinen
Rädern, besserte sich meine Stimmung schlagartig. Ich fuhr
über kleine Hügel und überall waren die skurilen
Felsblöcke zu sehen für die Matopo so bekannt ist
und die auf jeder Banknote abgebildet sind. Unter den Steinblöcken
befanden sich meistens kleine, mit Lehm verputzte Rundhütten
- die ganze Szenerie hatte etwas märchenhaftes. Dazu kamen
noch die Leute, die am Strassenrand standen und mir freundlich zuwinkten.
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Eine der berühmten Felsformationen
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Die nächste Überraschung wartete im Nationalpark
auf mich, denn ich hatte den ganzen Campingplatz, der malerischen
an einem See liegt, ganz für mich alleine.
Am nächsten Tag machte ich mich auf, den Nationalpark,
der unter anderem Nashörner und Büffel beherbergt, zu
erkundigen. Ebenfalls befindet sich das Grab von Cesil Rhodes, dem
Gründer des ehemaligen Rhodesiens, sowie die besterhaltensten
Bushmanpaintings, welche sich in diversen,
umliegenden Höhlen befinden, die ich im südlichen Afrika
gesehen habe, in diesem Park.
Dazwischen ragten immer wieder Türme von aufeinander
liegenden Felsblöcken in den Himmel. Der Park zog mich dermassen
in seinen Bann, dass ich erst wieder am Abend zum Campingplatz zurückkehrte.
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Bushmanpainting
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Am nächsten Tag machte ich mich auf, den Nationalpark,
der unter anderem Nashörner und Büffel beherbergt, zu
erkundigen. Ebenfalls befindet sich das Grab von Cesil Rhodes, dem
Gründer des ehemaligen Rhodesiens, sowie die besterhaltensten
Bushmanpaintings, welche sich in diversen, umliegenden Höhlen
befinden, die ich im südlichen Afrika gesehen habe, in diesem
Park.
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Dazwischen ragten immer wieder Türme von aufeinander
liegenden Felsblöcken in den Himmel. Der Park zog mich dermassen
in seinen Bann, dass ich erst wieder am Abend zum Campingplatz zurückkehrte.
Am nächsten Tag, als ich nach Bulawayo fuhr,
lernte ich Zimbabwe dann von einer anderen Seite kennen - Diktator
Mugabe hat das Land so heruntergewirtschaftet, dass es im ganzen
Land praktisch kein Maismehl mehr gibt, welches das Grundnahrungsmittel
der Bevölkerung darstellt. So wurde ich Zeuge, wie Hausfrauen einen
Supermarkt stürmten, um sich etwas Essbares zu verschaffen.
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Eines der "Rundhäuser"
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Fussnoten:
Einreise: Zimbabwesouthtravel.COM unterhält eine umfassende
Site über Einreisebedingungen. (englisch)
Bushmanpaintings oder San's
heissen die Wandzeichnungen,
die in grossen Teilen Südafrikas vorkommen und ihren Ursprung
in den Ritualen der Schamanen haben. Die ältesten Bushmanzeichnungen
sind ca. 27'000 Jahre alt und befinden sich in der sogenannten Appollo
11 (ja, mit 2 "P") benannten Höhle in Namibia.
Während Tanzritualen wurden im Kreis sitzende Frauen von den
Männern umtanzt, wobei sich die Frauen in den Geist von Tieren
zu versetzen versuchten, die sie ihrerseits mit Fruchtbarkeit assoziierten.
Als besonderes Symbol der Fruchtbarkeit galt die Eland Antilope,
die in grossen Herden vorkam. Die von den Schamanen gefertigten
Zeichnungen projektierten diesen aus der Natur annektierten Symbolysmus
mittels der Paintings auf die Höhlenwände. Rot stellt
die hierbei die am meisten verwendete Farbe dar und besteht aus
dem gewonnenen Farbpigment Ocker (ein Mineralgemenge)
oder einem speziellen Eisenoxyd, genannt Haernatitie.
Für die etwas dunkleren Schatten wurde das Oxyd dabei erhitzt,
damit ein etwas anderer Farbwert resultierte.
Cecil J. Rhodes kam ursprünglich
aus England und verdiente sich im Handel mit Diamanten innert kurzer
Zeit ein Vermögen. Durch sein politisches Engagement schaffte
er es zum Premierminister der damaligen Kapkolonie und gründete
die BSAC (British South African Corp.), einem Konglomertat
aus den heutigen Staaten Zimbabwe, Botswana, Malawi und Sambia,
dass nicht ganz freiwillig und auf Wunsch der Einheimischen
realisiert wurde. Sein Traum war ein einheitlicher, wenn auch keinesfalls
autonomer Kontinent Afrika.
Er ist der Namensgeber des ehemaligen Rhodesiens, das erst 1980
bei der Unabhängigkeitserlangung begreiflicherweise in Zimbabwe
umgenannt wurde.
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