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Der Eingang zum Victoria Falls NP
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Als ich mit Einheimischen sprach, wurde mir abgeraten,
wie geplant über die kleinen Strassen im Westen zu den Victoriafalls
zu fahren, da sich dort Truppen der Opposition für die bevorstehenden
Wahlen sammelten.
Ich wechselte noch einmal Geld auf dem Schwarzmarkt
- zu einem fünf mal höheren Ertrag als in den Banken.
Dannach machte ich mich auf die wohl eintönigsten 430 Kilometer
meiner Reise zu den Victoriafalls.
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Obwohl der Zambesi momentan nicht so viel Wasser
führt, ist es ein einmaliges Schauspiel, dass man geboten bekommt.
Da BBC die amerikanischen Touristen aufgefordert hatte das Land
zu verlassen, stürzten sich die Souvenirverkäufer wie
Moskitos auf die noch verbleibenden Touris. Um Ihnen entkommen zu
können muss man schon beinahe handgreiflich werden, da sie
ein Nein schlichtweg ignorieren.
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Die Victoria Falls - die grössten Wasserfälle
der Erde
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Flusslauf oberhalb der Fälle
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Weil es im Moment gerade kein Benzin gab, vertrieb
ich mir die Zeit mit einer Bootstour auf dem Zambesi. Auch die geplante
Fahrt über den Kariba-Lake fällt leider buchstäblich
ins Wasser, da die Fähre mangels Touristen nicht ausläuft.
So mache ich mich halt mit einem zusätzlichen
20-Liter Kanister auf den Weg ins 600 km entfernte Karoi, da auf
dieser Strecke keine Tankmöglichkeit zu erwarten ist.
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Fussnoten:
Die Victoria Falls sind gemessen
an der Wassermenge, die grössten Wasserfälle der Erde.
Sie erstrecken sich über einer Breite von mehr als 3 Kilometter
und stürtzen bis maximal 119 Meter in die Tiefe. Die transportierte
Wassermenge beträgt hierbei jede Minute im Durchschnitt 550'ooo
Kubuikmeter. Dies ist beinahe die doppelte Menge, die über
die Niagara-Fälle fliessen.
Die zweite Attraktion ist das berühmte, aus der Kolonialzeit
stammende Victoria Hotel an den Falls. Es beherrbergt eine
der grössten Kunstsammlungen über das Bild der Kolonialisten
über die Einheimischen und dürfte deshalb nicht nur Aufgrund
der für den grössten Teil der afro-afrikanischen Bevölkerung
unerschwinglichen Übernachtungskosten mehr von Weissen frequentiert
sein.
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