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Marktfrauen am "local Market"
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Die Uhren laufen langsam auf Rarotonga und
Stress scheint den Bewohnern komplett fremd zu sein. Eins vorweg:
Die Cook Islands sind nicht die Partyzone der Südsee und unter
der Woche werden recht früh die Bürgersteige hochgeklappt.
Ein wichtiges allwöchentliches Ereignis ist
der lokale Markt am Samstag, der viele der knapp 10'000 Einwohner
von Rarotonga ins Hauptort Avarua strömen lässt.
Der Markt ist auch für Touristen ein beliebtes Ziel - viel
Kultur und einheimisches Essen.
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Der Hauptort Avarua - die Bezeichnung Stadt
wäre wohl etwas vermessen - ist der zentrale Treffpunkt der
Einheimischen.
Es ist auch der einzige Ort, wo Restaurants eine
etwas höhere Dichte aufweisen und sich die Post befindet
und eine vernünftige Internetverbindung offeriert. Die Post
mit Ihren internationalen Fernlinien ist abgesehen von den Touristen
Resorts die einzige Möglichkeit, ein Ferngespräch zu führen.
Alle Auslandsgespräche werden von einem Operator geroutet.
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Vorbereitung für den Markt
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Banknoten der Cook Islands - ein beliebtes
Souvenir
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In Avarua befinden sich auch die beiden einzigen
Banken vor Ort. ANZ und Westpac bieten dabei identische
Kurse für Fremdwährungen. Kreditkarten sind auf
Rarotonga verbreitet und weitgehend akzeptiert.
Es existiert eine eigene Währung namens Cook
Islands Dollar; das weitverbreiteste Zahlungsmittel ist jedoch
der Neuseeland Dollar. Die einheimischen Noten sind überaus
schön gestaltet und dienen oft als Souvenir. Dasselbe gilt
für die unkonventionell geformten Münzen, die sich in
den Banken beziehen lassen.
Die untere, grüne Note beschreibt die Legende
von Ina - der polynesischen Göttin des Lichts und dem Hai
- eine der populärsten polynesischen Legenden, die wie so oft,
nicht eben gerade glimpflich ausging.
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Ein Ort, der ebenfalls mit der tiefen Religiösität
der Inselbewohner in Verbindung steht, ist der Blackrock
- ein dunkler Felsen am Strand ausserhalb Avaruas Richtung Flughafen.
Die Maori glauben, dass bei diesem Stein für
die Toten ihre Reise nach Avaiiki beginnt - dem Ursprungsplatz
aller Maoris.
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Der Black Rock
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Die Bewohner der Cook Islands sind sehr religiös
und der Besuch der Kirche am Sonntag ist für die meisten Einheimischen
Pflicht - mitunter auch ein Grund, warum der wichtigste Tag zum
ausgehen der Freitag- und nicht der Samstagabend ist - man will
für den wöchentlichen Kirchenbesuch schliesslich fit sein.
Christentum und Maorispirit vetragen sich dabei gut miteinander.
Der Besuch eines Sonntagsgottesdienstes ist dabei
durchaus auch für Touristen, die ansonsten nicht unbedingt
was mit Kirchgängen am Hut haben ein eindrückliches Erlebnis.
DasTragen von etwas konservativeren Kleidern als am Strand ist dabei
eine Anstandssache.
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Tanztruppe beim "Tamure"
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Etwas weniger zugeknöpft kommen die
Auftritte der lokalen Tanztruppen daher. Die Cook Islander gelten
als die besten Tänzer der Südsee und fast jedes
noch so kleine Dorf verfügt über eine eigene Tanztruppe,
die regelmässig trainiert und sich mit anderen Gruppen misst.
Die Tänze sind dabei für Zuschauer beiderlei
Geschlechts erotisch; allerdings weit davon entfernt, jemals ins
peinliche abzudriften.
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Tanzen ist auf den Cookies Volkssport und entsprechend
qualitativ sind die Darbietungen, die oftmals internationales Renomee
geniessen. Entsprechende Vorführungen sind oft in den Touristen
Resorts, manchmal am lokalen Markt und in diversen Clubs. Einer
Tanztruppe beim Training zuzuschauen ist ebenfalls ein Erlebnis,
dass sich mit etwas rumfragen realisieren lässt und so einen
Einblick in die komplexe Choreografie der Tänze zulässt
- die vermeintliche Spontanität während der kommerziellen
Darbietung ist das Resultat harter Arbeit!
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Fussnoten:
In der Legende reist Ina auf
dem Hai zu Ihrem Lover - dem Gott des Ozeans auf Mangaia. Da sie
während der Reise Hunger verspürt, ausser einer Kokosnuss
nichts zu essen hat und sie nicht zu öffnen vermag, entschliesst
Sie sich, die Kokosnuss zu öffnen, indem sie sie dem Hai auf
dem Kopf schlägt. Der Hai ist von der Behandlung durch den
Passagier nicht eben angetan, wirft Ina ab und frisst sie.
Wer sich mehr mit polynesischen Legenden auseinandersetzen
möchte, sei ein Besuch der Kiaorana-Websites
empfohlen. (englisch)
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