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Chiang Mai am Abend
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Die grösste Stadt des Nordens ist bekannt
für seine Handwerkskunst. Der Night Bazar
ist zwar mittlerweile zur Touristenattraktion verkommen, dennoch
offenbaren sich dem Besucher bei geschickter Verhandlung Schnäppchen,
die oftmals nur einen Bruchteil dessen kosten, was in den grossen
Touristenzentren im Süden verlangt wird.
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Wer an Kunsthandwerk interessiert ist, sei ein
Ausflug in die südöstlich liegenden Dörfer Bo
Sang und San Kamphaeng empfohlen - an
der Hauptsrasse können viele, der auf den Night Bazars in Chang
Rai und Chiang Mai feilgebotenen Gegenstände direkt
ab Fabrik gekauft werden.
Die Region gilt als grösstes Zentrum für
Kunsthandwerk in ganz Thailand. Die Arbeiten aus Holz, Leder, Lack,
Silber und Jade finden oftmals von hier aus ihren Weg in die grossen
Touristenzentren im Süden.
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Die Schirmfabrik in Bo Sang
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| Die ca. 25 km Wegstrecke
nach San Kamphaeng lassen sich am besten per Tuk-Tuk zurücklegen.
Dies hat den Vorteil, dass man sich bequem von einer Fabrik in die
nächste chaufieren lassen kann.
Allerdings ist eine gewisse Vorsicht geboten: Die
Tuk-Tuk Fahrer erhalten oftmals Provisionen für vermittelte
Touristen und neigen dazu, lediglich die Orte anzufahren, die für
sie in finanzieller Hinsicht lohnenswert sind. Der Preis ist Verhandlungssache,
beträgt aber je nach Zeitaufwand ca. 100 - 150 Bath.
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Wat Phrathat, Doi Suthep
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| Ein weiterer lohnenswerter Ausflug
in der Umgebung von Chiang Mai ist der Besuch des Klosters Wat
Phrathat im Doi Suthep Nationalpark. Nebst
herrlicher Aussicht aus der Vogelperspektive des gut 1100 Meter
hohen, immergrünen Berges auf die Stadt ist die Wat auf Chiang
Mai's Hausberg eine der grossen Sehenswürdigkeiten der Region.
Der ca. 16 km entfernte, nordwestlich der Stadt
gelegene Park ist mittels Songtaeo einfach zu erreichen. Die Fahrt
startet vom nördlichen Stadttor Chang Puak
- in der Farang-Sprache "White Elephant Gate" genannt
- und führt in einer etwa halbstündigen Fahrt auf einer
Serpentinenstrasse auf den Berg. Zum Bergtempel Wat Phrathat
führt am Ende der Strasse eine Treppe mit ca. 300 Stufen. Alternativ
existiert eine kleine Standseilbahn, die einem ebenfalls auf den
Berg bringt. Der Fussweg über die Treppe ist jedoch wesentlich
eindrücklicher und ist der bequemen Variante vorzuziehen. |
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Eine weitere eindrucksvolle Tempelanlage - allerdings
neueren Datums findet sich auf dem höchsten Berg Thailands,
(2565 m/üM) dem Doi Inthanon.
Die zwei durch eine Treppe verbundenen, riesigen
Chedis sind ein beliebtes Wochenendausflugsziel der Einheimischen.
Die erst 1994 erstellten Bauwerke vermögen insofern weniger
durch ihre Tradition als durch ihre Architektur zu bestechen. Der
Doi Inthanon NP liegt gut 50 km südwestlich
von Chiang Mai und ist folglich etwas schwerer erreichbar. Oftmals
erweitern jedoch Trekkinganbieter, die ihre Trekks im umliegenden
Bergland durchführen ihr Angebot mit einem Besuch der Tempelanlagen.
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Die Tempelanlage auf dem Doi Inthanon
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Fussnoten:
Night Bazars gibt's
in jeder grösseren thailändischen Stadt. Sie öffnen
meist um ca. 18:00 - 20:00 und schliessen oftmals erst spätnachts.
Leider haben viele Bazars ihre Authenzität durch den Touristenandrang
verloren - dies gilt insbesondere für den Night Bazar in Chiang
Mai. Noch recht urchig ist dagegen der Night Bazar in Chiang Rai,
der stark von den einheimischen Bergstämmen frequentiert wird.
Der Begriff "Fabrik"
mag etwas irreführend sein - verarbeitet werden zwar ansehliche
Stückzahlen, die aber dennoch in Handarbeit erstellt werden.
In den meisten Factories zwischen Bo Sang und San Kamphaeng kann
man sich die erworbenen Gegenstände per Luft- oder Seefracht
nach Hause schicken lassen. das Porto ist hierbei allerdings - vor
allem bei schweren Gegenständen - oftmals teurer als der Artikel
selber. Das Versenden funktioniert zuverlässig und die Geschäfte
sind in der Regel seriös.
Unter dem
Begriff Songtaeo versteht man ein Sammeltaxi in Form eines Pick-Ups
mit einem durch eine Holzrost und einer darübergespannten Plane
gedeckten Ladefläche. Diese Mischung aus Kleinbus und Gruppentaxi
ist bedingt durch den niedrigen Preis eines der beliebtesten Fortbewegungsmittel
der Einheimischen. Auch für preisbewusste Traveller zu empfehlen,
da es sich gleichermassen gemütlich wie auch volksnah Reisen
lässt.
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