13) Laos: Vang Viang (auch: Vang Vieng)


Vang Viang
Laotisches Paradies für Outdoor Aktivisten


 

Die Karstberge um Vang Viang

Der ausserordentlich schöne Weg über die Serpentinenstrassen von Luang Prabang nach Vang Viang (teilweise auch Vang Vieng genannt) führt an den höchsten Gipfeln der laotischen Bergwelt vorbei.

Vang Viang, am Fusse des Karstgebirges und der höchsten Erhebung des Landes (P. Bia, 2816 M/üM) liegend ist eine Kleinstadt mit Wildwestflair: Die sich allmählich zum touristischen Hotspot entwickelnde Ortschaft ist das Mekka für die Outdoor Fetischisten unter den Laos Touristen.

 

Dies durchaus nicht zu unrecht: Die imposanten Karstberge sind ein ideales Tummelfeld für Kletterer, Caver, Kajaker und Canyoningfreaks. Dies hat allerdings auch seinen Nachteil: Nirgendwo ist die Pizza- und Pasta-Dichte in Laos so hoch, wie in Vang Viang. Für den Touristen wird alles getan - die eigene Kultur bleibt dabei weitgehend auf der Strecke.

 

Der "Elephant Stone"
in der Jang Cave


Landschaft ausserhalb Vang Viangs

Trotzdem lohnt es sich, ein paar Tage in der Gegend zu verweilen, die umliegende Landschaft ist tatsächlich ein Eldorado für Freizeitaktivisten.

Mit einem gemieteten Bike lässt es sich hervorragend die Gegend erkundigen. Ebenfalls empfehlenswert ist eine Wanderung zu Fuss mit dem Besuch einer oder mehreren der zahlreichen Tropfsteinhöhlen - schon wegen der angenehmen Temperaturen in den weitverzweigten unterirdischen Systemen.

Auch die Wasserratten unter Euch dürften nicht zu kurz kommen: Verschiedene Wildwasserflüsse laden zum raften, Canyoning oder Kajakfahren ein. Die Standards der Anbieter sind allerdings sehr verschieden und skalieren von lausig bis akzeptabel. Einen guten Eindruck hat uns Eco Experience Lao hinterlassen, der sich am Eingang der Ortschaft befindet - unschwer am aufgehängten Kajak zu erkennen.

 


Fussnoten:

Die von mir gefahrenen Flüsse wiesen Schwierigkeitsgrade von WWW 2-4 auf - laut Angaben der einheimischen Guides können diese aber sehr stark variieren. Auf alle Fälle ist die Befahrung mit Kajaks nur Leuten mit der entsprechenden Erfahrung zu empfehlen. Speziell das braune Wasser ist auch für erfahrene Kanuten einigermassen ungewohnt.

In der Regel werden Kajaks auch nur an Touristen mit der entsprechenden Erfahrung vermietet, der obengenannte Anbieter bietet jedoch ab und zu Trips für Anfänger an. Der Guide machte auf uns einen seriösen Eindruck, die Ausrüstung ( ca. 3-5 Jahre alte Dagger GT) war ebenfalls in Ordnung.

Für Leute, die Wildwasserfeeling haben möchten, aber sich dennoch nicht in ein fragiles WW-Kajak trauen, bieten zahlreiche Raft- und Canyoning Organisatoren ihre Dienste an.

 





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