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Die kulturhistorisch hochinteressante Stadt im Norden des Wolkenpasses
gelegen ist sowohl via Zug (Strecke Hanoi
- Ho Chi Minh), als auch via Bus (anstrengend!)
als auch per Flugzeug (ebenfalls ab Ho Chi Minh oder Hanoi) erreichbar.
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Die Highlights der provinziell und freundlichen Stadt am Ufer des Song Huong
Flusses sind ganz sicher die Tempelanlagen etwas ausserhalb
der Stadt und die Zitadelle im nördlichen Stadtteil. Die Zitadelle
stellt einen quadratischen Komplex dar, in der ca. 30'000 Menschen
leben. Sie ist aufgeteilt in mehrere Bereiche, so war beispielsweise,
der Teil, der der Kaiserfamilie vorbehalten war (die sog. verbotene
Stadt) der öffentlichkeit nicht zugänglich.
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Die beiden Teile Hues sind durch zwei Brücken miteinander
verbunden.Die meisten Hotels befinden sich im Südteil. Hervorzuheben
sind das Vida (31 Nguyen
Sinh Cung Street; etwas ausserhalb des Zentrums am Fluss und das
Dong Loi ebenfalls etwas weg von der Hauptverkehrsachse,
wo es zwar sehr viele Hotels gibt, die meisten muffig und laut.
Abraten würden wir vom Hotel Hue am Le Loi; die Zimmer stinken
wie in einem seit 10 Jahren nicht mehr gelüfteten Mausoleum.
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Restaurants: Gibt's wie Sand am Meer; gut war's im Ngoc
Anh (29 Nguyen Thai Hoc), einige spezielle Restaurants finden
sich auch am Ly Thuong Kiet, populär bei den Einheimischen,
fast keine Touristen. Eine gute Anlaufstelle für Traveller
ist das Mandarin Cafe am
Hung Vuong, der Inhaber Mr. Cuu ist sich der Problematik des "Wochenlang
nur Reis"-Phänomens bewusst und bietet neben der (-guten)
einheimischen Küche auch ganz akzeptable Pastas und Potatoes
an. Ausserdem ist er ein phantastischer Fotograf - das ganze Cafe
ist voll seiner tollen Bildern, die es bis in die italienische Ausgabe
des "Time-Magazine" schafften
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Von Hue aus lassen sich Touren zu den Tempeln der Hue-Kaiser
(per Boot) oder in die DMS (demilitarized zone, per Bus) organisieren
(Unter anderem im oben erwähnten Mandarin Cafe oder in den
Sinh-Cafes).
Wenn Ihr Cyclos fahren wollt: Macht es hier,
den nirgendwo sonst sind die Cyclofahrer so freundlich und doch
so aufsässig wie hier. Für 20'000 Dong (1,5$) kriegt ihr
über eine Stunde Unterhaltung. Kleiner Tipp falls die Jungs
zu lästig werden: Einfach immer schauen, dass der Verkehr in
der Gegenrichtung läuft - also notfalls die Strassenseite wechseln.
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Fussnoten:
Die Sinh-Cafe's sind in ganz Vietnam
anzutreffen und stellen die Grösste Tourismusorganisation im
Lande dar. Von den Sinh-Cafe's lassen sich je nach Region verschiedenste
Touren organisieren, die meisten Lokale verfügen über
Internet Anschluss.
Die Kaiserstadt Hue hatte Ihre Blütezeit
während den Jahren 1802 - 1883. Die vier Kaiser der 1. Dynastie
- Gia Long, Minh Mang Thieu Tri und Tu Duc - erstellten wärend
Ihrer Regierungszeit die schönsten Bauwerke. Sie sind per Boot
am besten erreichbar, am günstigsten per Fahrad. Sie befinden
sich 5 - 12 km von ausserhalb Hue Richtung Südwesten.
Cyclos sind umgebaute Fahrräder
mit drei Rädern, die überall in Vietnam als Transportmittel
dienen. Leider werden sie zunehmends von den Xe Om's (Motorfahräder)
verdrängt. An sich aber eine relaxende Möglichkeit, sich
durch die Stadt kurven zu lassen.
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