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Südwesten und Matobo Nationalpark

(2827 Wörter in diesem Text)
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Südwesten und Matobo NP


 


Begegnung mit einer Schulklasse

Nachdem ich in Mesina auf dem Schwarzmarkt Zim Dollars gewechselt hatte standen nur noch die Grenzformalitäten und das Bezahlen der Gebühr von 300 Rand einem Grenzübertritt im Weg. Der Weg nach der Grenze war von obskuren Gestalten gesäumt, so dass ich es gar nicht erst in Betracht zog anzuhalten. Etwas gelangweilt fuhr ich die 190 km auf der Hauptstrasse nach Gwanda; dann wurde es mir doch etwas zu eintönig und ich beschloss nach Westen über eine Schotterstrasse durch die Matopo Hills zum gleichnamigen Nationalpark zu fahren.

 

Kaum spürte ich den Schotter unter meinen Rädern, besserte sich meine Stimmung schlagartig. Ich fuhr über kleine Hügel und überall waren die skurilen Felsblöcke zu sehen für die Matopo so bekannt ist und die auf jeder Banknote abgebildet sind. Unter den Steinblöcken befanden sich meistens kleine, mit Lehm verputzte Rundhütten - die ganze Szenerie hatte etwas märchenhaftes. Dazu kamen noch die Leute, die am Strassenrand standen und mir freundlich zuwinkten.


Eine der berühmten Felsformationen

 

Die nächste Überraschung wartete im Nationalpark auf mich, denn ich hatte den ganzen Campingplatz, der malerischen an einem See liegt, ganz für mich alleine.

Am nächsten Tag machte ich mich auf, den Nationalpark, der unter anderem Nashörner und Büffel beherbergt, zu erkundigen. Ebenfalls befindet sich das Grab von Cesil Rhodes, dem Gründer des ehemaligen Rhodesiens, sowie die besterhaltensten Bushmanpaintings, welche sich in diversen, umliegenden Höhlen befinden, die ich im südlichen Afrika gesehen habe, in diesem Park.

Dazwischen ragten immer wieder Türme von aufeinander liegenden Felsblöcken in den Himmel. Der Park zog mich dermassen in seinen Bann, dass ich erst wieder am Abend zum Campingplatz zurückkehrte.

 


Bushmanpainting

Am nächsten Tag machte ich mich auf, den Nationalpark, der unter anderem Nashörner und Büffel beherbergt, zu erkundigen. Ebenfalls befindet sich das Grab von Cesil Rhodes, dem Gründer des ehemaligen Rhodesiens, sowie die besterhaltensten Bushmanpaintings, welche sich in diversen, umliegenden Höhlen befinden, die ich im südlichen Afrika gesehen habe, in diesem Park.

 

Dazwischen ragten immer wieder Türme von aufeinander liegenden Felsblöcken in den Himmel. Der Park zog mich dermassen in seinen Bann, dass ich erst wieder am Abend zum Campingplatz zurückkehrte.

Am nächsten Tag, als ich nach Bulawayo fuhr, lernte ich Zimbabwe dann von einer anderen Seite kennen - Diktator Mugabe hat das Land so heruntergewirtschaftet, dass es im ganzen Land praktisch kein Maismehl mehr gibt, welches das Grundnahrungsmittel der Bevölkerung darstellt. So wurde ich Zeuge, wie Hausfrauen einen Supermarkt stürmten, um sich etwas Essbares zu verschaffen.


Eines der "Rundhäuser"

 


Fussnoten:

Einreise: Zimbabwesouthtravel.COM unterhält eine umfassende Site über Einreisebedingungen. (englisch)

Bushmanpaintings oder San's heissen die Wandzeichnungen, die in grossen Teilen Südafrikas vorkommen und ihren Ursprung in den Ritualen der Schamanen haben. Die ältesten Bushmanzeichnungen sind ca. 27'000 Jahre alt und befinden sich in der sogenannten Appollo 11 (ja, mit 2 "P") benannten Höhle in Namibia.

Während Tanzritualen wurden im Kreis sitzende Frauen von den Männern umtanzt, wobei sich die Frauen in den Geist von Tieren zu versetzen versuchten, die sie ihrerseits mit Fruchtbarkeit assoziierten. Als besonderes Symbol der Fruchtbarkeit galt die Eland Antilope, die in grossen Herden vorkam. Die von den Schamanen gefertigten Zeichnungen projektierten diesen aus der Natur annektierten Symbolysmus mittels der Paintings auf die Höhlenwände. Rot stellt die hierbei die am meisten verwendete Farbe dar und besteht aus dem gewonnenen Farbpigment Ocker (ein Mineralgemenge) oder einem speziellen Eisenoxyd, genannt Haernatitie. Für die etwas dunkleren Schatten wurde das Oxyd dabei erhitzt, damit ein etwas anderer Farbwert resultierte.

Cecil J. Rhodes kam ursprünglich aus England und verdiente sich im Handel mit Diamanten innert kurzer Zeit ein Vermögen. Durch sein politisches Engagement schaffte er es zum Premierminister der damaligen Kapkolonie und gründete die BSAC (British South African Corp.), einem Konglomertat aus den heutigen Staaten Zimbabwe, Botswana, Malawi und Sambia, dass nicht ganz freiwillig und auf Wunsch der Einheimischen realisiert wurde. Sein Traum war ein einheitlicher, wenn auch keinesfalls autonomer Kontinent Afrika.

Er ist der Namensgeber des ehemaligen Rhodesiens, das erst 1980 bei der Unabhängigkeitserlangung begreiflicherweise in Zimbabwe umgenannt wurde.

  


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