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Die Muri Beach im Osten
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Es gibt wohl kaum ein Besucher, der auf Rarotonga
nicht gerne ins Wasser springt - die Temperaturen von mindestens
25 Grad dürfte auch für zartbeseitete jenseits der Schmerzgrenze
liegen.
Die schönsten Strände befinden sich im
Osten an der hübschen Muri Beach mit ihren vier kleinen,
vorgelagerten Inseln und um den Blackrock. Beide Strände
eignen sich auch zum schnorcheln.
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Wer den Angelegenheiten tiefer auf den Grund gehen
will, dem sei ein Tauchgang empfohlen. Es existieren drei PADI-Zertifizierte
Tauchschulen ihren Dienst auf Rarotonga an, die allesamt ein
gutes Image haben. Dies sind:
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Aussichtspunkt oberhalb des Spitals
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Mit Graham und seinen Pacific Divers
sind auch wir auf Tauchstation gegangen - das Center hat einen guten
Eindruck hinterlassen. Die Tauchgänge resultieren zwischen
einfach und mittelschwer und sind so auch Anfängern zugänglich.
Alle drei Schulen bilden PADI
zeritifizierte Taucher aus. Der Preis für den 4-tägigen
Kurs beläuft sich auf ca. 500 NZ$
Wer mit der Unterwasserwelt weniger zu recht kommt
und trotzdem eine Wasserratte ist sei ein Segeltrip auf dem alten
Schoner Silentlady
empfohlen. Der Erbauer und Kapitän der stillen Dame,
Skip Price verfügt nicht nur über eine Menge Segelerfahrung,
die ihm in den recht tückischen Gewässern des Pazifiks
entgegenkommt, er war auch lange Profitaucher und ist somit mit
dem Element Wasser in jeder Beziehung vertraut. Booking's gibts
beim Restaurant Trader's Jack in Avarua, der Trip kostet
55 NZ$.
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The Needle (Cross Island Trek)
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Wer nach einigen Tagen Beachlive eine Überdosis
Wasser abgekriegt hat, sei empfohlen auf den zahlreichen kleineren
Treks das Innere der Insel zu erkundigen.
Die Treks sind für geübte Wanderer nicht
schwer zu bewältigen; trotzdem wird gutes Schuhwerk empfohlen.
Dies gilt vor allem für den Cross Island Trek, der ziemlich
steil ist. Der von Baumwurzeln überwucherte Pfad rauf zur Needle
lässt bei den oftmals kurz eintretenden, aber heftigen Regenschauern
schnell den Weg zur Rutschbahn mutieren.
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Es existieren folgende Treks auf der Insel:
- Turangi Walk
Führt von Osten her dem Turangi River entlang zu den höchsten
Erhebungen (Te Manga, 653 M/üM und Te Atukura, 638 M/üM)
der Insel. Mittelschwer.
- Avana Walk
führt von der Muri Beach (Osten) ins Landesinnere
in die Takitimu Conservation Area. Leicht begehbar.
- Raemaru Trek
führt vom Südwesten zum Mt. Raemaru (340 M/üM).
Leicht- bis mittelschwer
- Cross Island (-The Needle)-Trek
führt quer durch das Innere der Insel, (Nord-Süd)
vorbei an der treffend benannten "Needle" - eines nadelförmigen
Berges durch wunderschönen Dschungel. Mittelschwer.
Alle Treks führen durch wilden Dschungel; giftige Tiere existieren
jedoch nicht. In den Flussläufen finden sich des öfteren
Badeplätzchen. Da wilde Kokosnüsse wachsen, empfielt sich
die Mitnahme einer Machete - der Saft ist erfrischend! Kleiner
Tipp zum Thema Kokosnüsse: Sind Ameisen an der äusseren
Schale müsst ihr Euch nicht die Mühe machen, die Nuss
zu öffnen - sie ist beim Aufprall zerschlagen und somit leer.
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Eine Orchidee

Flusslauf im Landesinneren
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Apropos Kokosnüsse: Der selbsternannte King
of Coconuts wohnt auf Rarotonga und heisst Piri Puruto der
Dritte. Jeweils Sonntags gibt er eine seiner Shows zum besten.
Dabei erweist sich der mittlerweile über 50 jährige Mann,
der früher übrigens Boxchampion war, als überaus
geschickt im Beklettern der Bäume. Während der Veranstaltung
darf man sich seinen Teller aus Palmwedeln selber zusammenzimmern,
während das traditionelle Umukai von ihm zubereitet
wird. Beim Umukai handelt es sich um ein Gericht, dass in
einem zuvor mittels Feuer beheizten Loch vergraben und somit gegart
wird. Dabei wird die Speise zuvor in Blätter eingewickelt.
Thema Essen: Wir empfehlen Euch, die Resorts zu
verlassen und Euch unters Folk zu mischen - gut essen kann man an
vielen Orten auf Rarotonga. Gut gefallen hat uns die Fischküche
im Traders Jack. Direkt am Meer unweit des Zentrums von Avarua
gelegen kann man es sich auf der Terrasse umgeben von der sanften
Meeresbrise richtig kulinarisch gutgehen lassen. Das Trader's Jack
ist der Platz auf Rarotonga "where business meets"
- wer allerdings Nadelstreifenanzüge erwartet liegt ziemlich
schief. Business macht man auf den Cookies mit halboffenem Hawaiihemd
und Shorts.
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Terrasse mit Aussicht
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Das Traders Jack ist allerdings auch ganz nett
zum "überhocken" - je später der Abend,
desto eher rücken Touristen und Einheimische an der Bar zusammen.
Ebenfalls gut ist das Restaurant Portofino,
etwas ausserhalb Avaruas Richtung Club Raro. Der Club
Raro selber ist auch eine der ersten Adressen, was den Ausgang
anbelangt; zumindest wer's zwischendurch mal lauter mag.
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Berüchtigt sind auch die Freitage der Stairway
Clubs, direkt neben dem Trader's Jack. Nebst akzeptablen Barbecue
werden nach dem essen Tische und Stühle beiseite geräumt
und die Party kann beginnen. Spontane Regenfälle werden zur
Erfrischungsdusche auf der Terasse umfunktioniert. Das Publikum
ist ein Gemisch aus Einheimischen und Touristen.
Ebenfalls etwas lauter zu und her geht es an der
Bar am Avatiu Harbour, die vorwiegend von Maoris frequentiert
wird. Touristen sind willkommen, aber relativ selten, was dem Ganzen
natürlich sowieso einen besonderen Reiz verleiht.
Wer italienisches Essen mag, ist bei einem jungen
italienischen Pärchen auf der Südseite der Insel bestens
bedient, die dort ein kleines Restaurant mit Pastas und Bruchettas
führen. Leider ist uns der Name des sympatischen Restaurants
der beiden Auswanderer entfallen, zu finden ist es trotzdem unschwer.
Die ganze Pinwand ist voller Ansichtskarten aus Italien - verschickt
von Freunden aus der alten Heimat, die so zeigen wollen, was die
italienischen Auswanderer alles verpassen. Wie es scheint jedoch
mit mässigem Erfolg.
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