Das richtige Skitourenmaterial
Das richtige Skitourenmaterial
Die Sehnsucht, endlich das Skitourengehen zu erlernen, wird immer grösser. Du meldest dich für einen Skitourenkurs an und schon stehst du vor der ersten Hürde. Auf der Ausrüstungsliste steht „Tourenskis mit Fellen und Harscheisen" – „Was ist denn nun das richtige Material für mich?", fragst du dich.
Unsere Empfehlung für Einsteigende
Stehst du am Anfang deiner Skitourenkarriere, so empfiehlt es sich, ein paar Tourenskis mit Bindung und Fellen zu mieten. So kannst du testen, ob dir das Skitourengehen überhaupt gefällt, und erhältst in einem Kurs auch die nötigen Tipps für einen allfälligen Ski-Kauf.
Die Skibreite
Die meisten Tourenskis sind zwischen 80 und 110mm breit. Einflussfaktoren für die Wahl der Skibreite sind: Fahrkönnen, Einsatzbereich, Körpergewicht, Tourenlänge, Tourenschwierigkeit, etc.
80-90mm
Eher für Skitouren im Hochgebirge oder auf härterer Unterlage. Für technisch anspruchsvolle Skitouren wählt man daher oftmals einen schmaleren Ski, der auch etwas leichter ist, wenn man ihn mal auf den Rucksack aufbinden muss. Nachteil: ein schmalerer Ski hat weniger Auftrieb und braucht somit etwas mehr Kraft und eine gute Technik in der Abfahrt.
90-100mm
Ein Allround-Tourenski. Im Hochwinter wählt man einen etwas breiteren Ski, der beim Fahren mehr Auftrieb hat und mit wenig Kraftaufwand zu fahren ist. Dies erleichtert die Abfahrt und führt zu mehr Genuss.
100mm
Bei viel Neuschnee eignen sich Ski aus dieser Kategorie besonders gut, denn sie verstärken den Auftrieb nochmals und verhindern durch ihre Bauweise, dass die Skispitzen versinken.
Die Skilänge
Bist du Skitouren-Einsteigerin oder -Einsteiger, so empfiehlt es sich, einen Ski zu wählen, der dir ca. bis zur Nase reicht. Je besser deine Skitechnik, desto länger darf der Ski sein. Für Allround-Tourenskis wählt man in etwa die eigene Körpergrösse. Bei sehr breiten Skis, darfs auch mal etwas länger sein.
Das Gewicht des Skis
Bezüglich des Gewichts eines Tourenskis gibt es grosse Unterschiede. Es gibt ganz leichte Touren-Rennskis oder schwere Freeride-Skis. Auch hier spielt vor allem der Einsatzbereich die entscheidende Rolle – ein Allround-Tourenski sollte nicht allzu schwer sein, da dies im Aufstieg hinderlich ist. Ist ein Ski sehr leicht, wird die Abfahrt entsprechend schwieriger.
Die Tourenbindung
Grundsätzlich musst du dich zwischen einer Rahmenbindung und einer Pinbindung entscheiden, obwohl heutzutage hauptsächlich Pinbindungen verwendet werden. Pinbindungen sind leicht und der Drehpunkt befindet sich optimal unter der Fussspitze. Einziger Nachteil, es braucht eine gute Koordination zum Einsteigen. Rahmenbindungen werden nicht mehr so oft gefahren. Sie sind schwerer als die Pinbindungen, dafür aber stabiler. Deshalb findet man sie heute hauptsächlich im Freeride-Bereich.
Skitouren Schnupperkurs
1 Tag inkl. Kurs-Zertifikat
Deine erste Skitour wartet auf dich! Deine Bergführerin oder dein Bergführer zeigt dir die Basics fürs sichere Skitourengehen und hilft dir mit den ersten Schritten.



