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Das Erste, was du diesen Sommer machst: Skydive über Interlaken

28. MAI
2026
6 min Lesezeit | Adventure | Skydive
Das Erste, was du diesen Sommer machst: Skydive über Interlaken

Um 08:30 stehst du an der OUTDOOR Base in Wilderswil. Du hast genug geschlafen, der Kaffee ist noch warm in dir, und in deiner Hosentasche liegt ein Buchungsticket für 4'000 Meter. In drei Stunden bist du wieder hier, mit weichen Knien und einer Geschichte, die du den ganzen Sommer lang erzählen wirst.

So fängt der Tag an, an dem du dich entschieden hast, nicht zu warten, bis der Sommer passiert. Sondern ihn selbst zu starten.

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Warum dieser Sprung dein Sommer-Auftakt ist

Es gibt Aktivitäten, die füllen einen Tag. Und es gibt Aktivitäten, die setzen einen Massstab für alles, was danach kommt. Skydive gehört zur zweiten Sorte.

Wer am ersten Tag seines Sommers aus 4'000 Metern springt, hat danach einen anderen Bezug zu jedem Restaurantbesuch, jeder Wanderung und jedem Cocktail am Brienzersee. Nicht weil alles andere langweilig wird. Sondern weil du gemerkt hast, wozu du eigentlich fähig bist, wenn die Tür aufgeht.

Genau das ist der Punkt. Den Sommer kannst du konsumieren. Oder du eröffnest ihn.

Was passiert, Schritt für Schritt

Treffpunkt 08:30 oder 12:00 an der OUTDOOR Base in Wilderswil, am Shop in Interlaken oder direkt am Flugplatz Reichenbach. Wer Zuschauer mitbringt, fährt direkt nach Reichenbach. Parkplätze gibt es vor Ort, kostenlos.

Im Shuttle ins Kandertal: rund 20 Minuten entlang des Thunersees. Hier passiert das, was bei jeder Skydive-Crew passiert. Die ersten Witze, das nervöse Lachen, der Blick aus dem Fenster, das Schweigen dazwischen. Du unterschreibst die Formulare. Nicht weil das spannend ist, sondern weil es zum Ritual gehört.

Airplane Skydive Interlaken

Im Hangar geht es ans Eingemachte. Sprunganzug, Brille, Gurtzeug. Dein Tandempilot kommt zu dir, stellt sich vor, erklärt den Ausstieg, die Körperhaltung im Fall, die Position bei der Landung. Wenn du ein Foto- oder Videopaket gebucht hast, läuft die Kamera schon. Vor dem Flugzeug noch ein kurzes Interview, dann geht es los.

Der Steigflug dauert etwa 15 Minuten. Du fliegst über die beiden Seen, an den Gipfeln vorbei, immer höher. Die meisten reden in dieser Phase nicht mehr viel. Es ist die Phase, in der du verstehst, dass du das wirklich machst.

Blick aus dem Skydive-Flugzeug über Reichenbach auf den Thunersee und die Schweizer Alpen im Sommer.

Dann die drei Lichter. Rot: bereit machen. Gelb: die Tür öffnet sich. Grün: Go.

Du rutschst nach vorne. Das Geräusch ist anders als alles, was du kennst. Du fällst nicht, du wirst genommen. 45 Sekunden lang mit bis zu 180 km/h. Dann öffnet sich der Schirm und es wird still. Plötzlich kannst du die Schweiz von oben sehen, ohne dass jemand schreit.

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Fünf Minuten Gleitflug. Dein Tandempilot lässt dich ein paar Kurven steuern, wenn du willst. Du näherst dich dem Feld vor dem Hangar, hebst die Beine, kommst auf.

Und dann brauchst du einen Moment.

Zwei Personen machen Tandem-Fallschirmspringen über schneebedeckten Bergen, tragen Helme und Gurte.
AbCHF 425.-

Airplane Skydive

Fallschirmsprung aus 4000 m: Adrenalin pur. Freier Fall, Alpenpanorama, Tandempilot.

Das Detail, das die meisten überrascht

Was die wenigsten erwarten, ist der Steigflug. Du hörst überall, dass der Sprung das Krasse ist. Stimmt, technisch gesehen. Aber emotional ist es die Phase davor. Die Aussicht aus dem Flugzeug ist die gleiche, die du sonst zwischen Eiger und Jungfrau nur aus Hubschrauberfilmen kennst, jetzt sitzt du selbst drin, in einem Sprunganzug, und das Flugzeug öffnet sich gleich.

Das ist der Moment, in dem dein Kopf realisiert, dass das kein Vergnügungspark ist. Und genau das macht den Unterschied zwischen einer Attraktion und einer echten Erfahrung aus.

Der freie Fall danach ist dann fast eine Erleichterung. Plötzlich machst du es einfach. Das Adrenalin nimmt dir die Frage ab.

Airplane oder Heli: zwei Wege auf 4'000 Meter

Wir bieten beides an, und beide enden mit 45 Sekunden freiem Fall aus 4'000 Metern. Der Unterschied liegt im Weg dahin.

Airplane Skydive startet ab Reichenbach im Kandertal. 15 Minuten Rundflug über Thuner- und Brienzersee, ein Flugzeug mit Platz für bis zu 8 Tandems gleichzeitig. Wenn du mit Freunden, dem Verein oder der Firma kommst, kannst du das gemeinsam erleben. Das ist die Variante für den geteilten Moment.

Heli Skydive startet am Heliport Lauterbrunnen. 8 Minuten Heliflug vorbei an Eiger, Mönch und Jungfrau, dann der Absprung direkt über dem Lauterbrunnental mit seinen Wasserfällen und Felswänden. Buchbar nur in gerader Teilnehmerzahl, etwa zu zweit. Das ist die Variante für den intensiveren Anflug und das spektakulärere Tal-Panorama.

Wir empfehlen Airplane für deinen ersten Sprung. Mehr Zeit in der Luft, mehr Raum für die Vorbereitung, und der Preis ist tiefer. Wer schon mal gesprungen ist oder bewusst die Heli-Variante will, springt am besten in Lauterbrunnen.

Was inbegriffen ist, was du mitbringst

Im Preis enthalten: Ausrüstung, Tandempilot, Transport vom Treffpunkt zur Dropzone und zurück. Mehr brauchst du am Sprungtag nicht.

Mitbringen: geschlossene Schuhe (Turnschuhe reichen), bequeme sportliche Kleidung. Im Sommer ist das einfach. Eine lange Hose und ein leichtes Langarmshirt sind ideal, weil der Sprunganzug darüber kommt. Sonnenbrille brauchst du nicht, du bekommst eine Schutzbrille gestellt. Bargeld oder Karte für das Foto- oder Videopaket, falls du dich vor Ort dafür entscheidest.

Foto- und Videopakete buchst du erst am Flugplatz, weil du dort entscheidest, welche Variante zu dir passt. Handcam (dein Tandempilot filmt) gibt es ab CHF 140.-. Camera Flyer (ein zweiter Springer filmt aus der Aussenperspektive) ab CHF 200.-. Kombi-Pakete gibt es auch. Unsere Empfehlung: wenn du es nur einmal machst, nimm das Combo. Du wirst beides wollen.

Sommer-Skydive: Was diese Saison besser macht

Fallschirmspringer landen auf einer Wiese vor einem Hangar in den Schweizer Alpen, mit Fallschirmen.

Skydive funktioniert das ganze Jahr. Aber Sommer hat ein paar Argumente, die der Winter nicht hat.

Die Sicht ist klarer. Die Thermik macht die ersten paar Sekunden nach Schirmöffnung etwas dynamischer, du spürst die Bewegung der Luft stärker. Die Landschaft unter dir ist nicht weiss und reduziert, sie ist grün, türkis und detailliert. Du siehst die Wiesen, die Wege, die Dörfer. Die Wasserfälle bei Lauterbrunnen sind im Sommer voll, der Brienzersee leuchtet, und die Eiger-Nordwand sieht ohne Schnee fast noch dramatischer aus.

Praktisch: du brauchst keine Daunenjacke, der Hangar ist warm, die Wartezeit angenehm. Das An- und Ausziehen geht schneller, der Tag fühlt sich leichter an.

Skydive plus Rafting: Dein doppelter Adrenalin-Tag

Wenn der 08:30-Slot um 12:00 endet, hast du den Rest des Tages noch frei. Und Adrenalin im System. Beides spricht für eine Verlängerung.

Unser Vorschlag: Rafting am Nachmittag. Du bist um 14:00 wieder bereit, springst ins kalte Wasser der Lütschine, lässt dich durch die Stromschnellen tragen und siehst dieselbe Landschaft, durch die du am Morgen geflogen bist, jetzt aus der Talsohle. Wasser nach Luft. Zwei sehr verschiedene Erlebnisse, beide hoch dosiert.

Das funktioniert körperlich gut, weil Skydive emotional anstrengend ist, aber nicht körperlich. Du sitzt im Flugzeug, du wirst getragen, du landest weich. Rafting nimmt danach die Restenergie ab und gibt dir das Gefühl, den Tag wirklich genutzt zu haben.

Buchen kannst du beides separat. Wenn du willst, helfen wir dir bei der zeitlichen Abstimmung.


Sicherheit: kurz und klar

Skydive in der Schweiz ist eines der bestregulierten Tandemerlebnisse, die du buchen kannst. Unsere Tandempiloten haben tausende Sprünge im Logbuch, die Ausrüstung wird vor jedem Sprung geprüft, die Sprungentscheidung trifft der Pilot in Abhängigkeit von Wetter und Verhältnissen.

Wenn das Wetter nicht passt, springen wir nicht. Punkt. Umbuchung oder volle Rückerstattung. Das ist keine Floskel, das ist der Grund, warum wir seit Jahren ohne ernsthafte Zwischenfälle arbeiten.

Skydiving in Interlaken

Fallschirmsprung von 4000 m mit Blick auf Eiger und Jungfrau.
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Tags: #Luft